Es ist wie es ist
Ich grüße euch zum Abend, zur Nacht.
Ja, es ist wie es ist. Das Bloggen geht mir nicht mehr - oder jetzt gerade nicht - so leicht von der Hand. Das Bedürfnis fehlt und damit die Fähigkeit. Bedürfnis und Fähigkeit liegen also eng beieinander. Kann ich mich besser mitteilen, wenn ich es zutiefst innerst muss?
(Es würde im Übrigen die Psychologie sehr umkrempeln, wenn tatsächlich einfach Bedürfnis und Fähigkeit viel näher beinanderläge als je gedacht... Die Systemiker ahnen es ja, sind aber immer auch im Dualismus durchs Gewohnte, nämlich im Abstand dennoch Leid zu finden, das geheilt werden müsse, gefangen. Es liegt, im Kreativen, der Kunst - auch der des Lebens - vielleicht ganz eng. Wenn es gar keinen Widerspruch gibt? Defizit und Bewältigung/Fähigkeit einfach verdammt eng eins sind. Kein schlechter Gedanke, und wir wären nur vernebelt durch ewige Unzufriedenheit.)
Dennoch wundere ich mich. Habe ich nichts zu sagen, weil ich nichts zu klagen habe? Es ist immer etwas anderes: Eine enge Wohnung in Zweisamkeit. Langsame Zeit. Konflikte von befreundeten Paaren. Überraschende Telefonate. Kleine Pläne und viel Sonne. Jeden Tag eine kleine Überraschung und sowenig Streß. Höchstens Leute, die man trifft, die meinen, ich könnte mir langsam mal wieder welchen machen. Da ich dazu immer begabt war, wundere ich mich, dass ich es immer noch nicht tue. Ich versuche meine Selbständigkeit aufzubauen und das im Schneckentempo. Die Ideen reifen, als hätte es nie eine ideenlose Zeit gegeben. Ob man damit Geld verdienen kann, weiß ich derzeit nicht, aber es kommt auch kein Zweifel an. Das Motto heißt: Warum nicht? Und dann klingelt schon wieder das Telefon.
Und all dies ist tatsächlich wie die Tomatenpflänzchen auf dem Fensterbrett, die einfach so reifen: Es ist nichts groß, aber es wächst. Und ich weiß gar nicht soviel zu sagen, es ist eine Freude mit leichten Fragezeichen.
Dabei vermisse ich das Bloggen durchaus.
Ja, es ist wie es ist. Das Bloggen geht mir nicht mehr - oder jetzt gerade nicht - so leicht von der Hand. Das Bedürfnis fehlt und damit die Fähigkeit. Bedürfnis und Fähigkeit liegen also eng beieinander. Kann ich mich besser mitteilen, wenn ich es zutiefst innerst muss?
(Es würde im Übrigen die Psychologie sehr umkrempeln, wenn tatsächlich einfach Bedürfnis und Fähigkeit viel näher beinanderläge als je gedacht... Die Systemiker ahnen es ja, sind aber immer auch im Dualismus durchs Gewohnte, nämlich im Abstand dennoch Leid zu finden, das geheilt werden müsse, gefangen. Es liegt, im Kreativen, der Kunst - auch der des Lebens - vielleicht ganz eng. Wenn es gar keinen Widerspruch gibt? Defizit und Bewältigung/Fähigkeit einfach verdammt eng eins sind. Kein schlechter Gedanke, und wir wären nur vernebelt durch ewige Unzufriedenheit.)
Dennoch wundere ich mich. Habe ich nichts zu sagen, weil ich nichts zu klagen habe? Es ist immer etwas anderes: Eine enge Wohnung in Zweisamkeit. Langsame Zeit. Konflikte von befreundeten Paaren. Überraschende Telefonate. Kleine Pläne und viel Sonne. Jeden Tag eine kleine Überraschung und sowenig Streß. Höchstens Leute, die man trifft, die meinen, ich könnte mir langsam mal wieder welchen machen. Da ich dazu immer begabt war, wundere ich mich, dass ich es immer noch nicht tue. Ich versuche meine Selbständigkeit aufzubauen und das im Schneckentempo. Die Ideen reifen, als hätte es nie eine ideenlose Zeit gegeben. Ob man damit Geld verdienen kann, weiß ich derzeit nicht, aber es kommt auch kein Zweifel an. Das Motto heißt: Warum nicht? Und dann klingelt schon wieder das Telefon.
Und all dies ist tatsächlich wie die Tomatenpflänzchen auf dem Fensterbrett, die einfach so reifen: Es ist nichts groß, aber es wächst. Und ich weiß gar nicht soviel zu sagen, es ist eine Freude mit leichten Fragezeichen.
Dabei vermisse ich das Bloggen durchaus.
wasserfrau - 12. Apr, 22:54