Junimond

Die Nächte kommen so schnell, weil wir immer spät aufstehen nach der letzten. Durch die Stadt streichen, wenn die Sonne längst am Himmel stolz geworden ist, nicht ganz unverwundbar im Moment, aber tapfer die Wolken zur Seite schiebt. Dann wieder durch den Park, ich sehe dass Frankfurt im Osten so schön geworden ist.
Dann wird es schon Abend, und es gibt ein bisschen Kultur. Und ich sehe Menschen aus nächster Nähe, von denen ich früher mir zusammen träumte, sie jemals kennenlernen zu wollen. Das Essen ist gut und schon wieder kostenlos. Alle Reden sind geschwungen. Ein Wind geht durch die Stadt, als läge sie am Meer.
Gute Nachrichten und eine kleine, manchmal fragwürdige Geborgenheit. Aber es lässt sich nicht in Frage stellen, ein neues Glas Wein und ein neuer Anfang eines Gesprächs erwirken eine Normalität, wie ich sie nicht kenne, aber erlebe.
Und wieder steht der Mond längst am Himmel. Es ist spät und dann früh. Die Nächte kommen so schnell. Der Sommer kommt schnell. Und dann der Winter.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Aktuelle Beiträge

wo steckense denn blos?
wo steckense denn blos?
rosmarin - 25. Mär, 19:16
das klingt bunt und turbulent...
das klingt bunt und turbulent und spannend und wunderbar....
rosmarin - 7. Feb, 19:17
Neujahr ist bald...
ja eben, auch wenn´s seltsam klingt. Am 7. Februar...
wasserfrau - 4. Feb, 22:04
nicht durch blicken kann...
nicht durch blicken kann so wundervoll phantastisch...
rosmarin - 26. Jan, 01:32
Es ist blöd...
wenns nicht weitergeht... Stimmt. Gera de gehts nicht. Dabei...
wasserfrau - 22. Jan, 23:55

Links

Zahlenzählen

Suche

 

Status

Online seit 6973 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 25. Mär, 19:16

Credits


Claire
Das Leben der Anderen
Dschungel
Energietagebuch
Häusliche Orgien
Kraftorte
Lebensphasen
Momentaufnahmen
Schreiben
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren